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Auf und Ab

Da wir uns für sportlich und gestählt halten, trauen wir uns einen längeren Weg durchaus zu. Immerhin haben wir wieder kräftig an den Ostseegestaden und in der Lüneburger Heide trainiert. Schön ist auch, dass der Weg auf der Karte aussieht, als ob er locker wie ein Wanderweg der norddeutschen Tiefebene abzulaufen wäre.

In den frühen Morgenstunden des 19. Juli 2003 brechen wir gut gelaunt auf. Petrus ist uns wohlgesonnen, es wird ein herrlicher Sonnentag. Die Sicht ist verhältnismäßig gut.

Sporthotel Maltatal

Start am Sporthotel Maltatal

Nach ca. anderthalb Stunden Fahrt durchs tief verschnarchte Kärnten, erreichen wir gegen sechs Uhr das Sporthotel Maltatal. Der erst 10 Jahre alte Daimler 250D mit 240 000 km auf der Uhr hat bereits die Strecke Hamburg-Millstättersee locker geschafft und bewältigt auch diese Bergstraße langsam aber stetig. Da es doch noch recht frisch ist, lassen wir die langen Hosen an.

Auf einem schmalen Pfad geht es zunächst quer zur Steigung relativ bequem gen Südosten. Nach einer Stunde kommt die Sonne hinterm Berg vor und bringt uns kräftig ins Schwitzen. Selbst dieser auf der Karte scheinbar ebene Weg ist schon durch ständiges Auf und Ab gekennzeichnet und raubt uns schon ein wenig Kraft.

Es ziiiiiiiiiiiiiieeeht sich!

Im nach herein wäre es überlegenswert, den Aufstieg über die Gmünder Hütte oder noch ein Stück weiter nördlich von der Zufahrtsstraße bis zur Oberen Maralm zu probieren. Fragt sich, was auf Dauer anstrengender ist. Stetig Höhe zu machen oder das ständige Auf und Ab.